Abstechen: Durchtrennen des Kartenstoßes durch den Spieler mit einer Stechkarte.
Ass: Karte mit elf oder einem Auge, Wert durch Spieler bestimmbar.

Atlantic City Blackjack: Spielvariante des Blackjack von der amerikanischen Ostküste, besonders New York.

Ausgewogenes Kartenzählsystem: Kartenzählsystem, bei dem die Summe aller Karten Null ergibt.

Bank: der Croupier, der das Geld hütet, das der Spieler gewinnen will.

Basisstrategie: Grundstrategie, mit der der Spieler einen Vorteil gegenüber der Bank erlangen kann, ohne ein Kartenzählsystem einzusetzen

Blackjack: auch „Black Jack“, „Siebzehn und Vier“ oder „21“ genannt, Bezeichnung für das Karten-

Glücksspiel: Beste Kombination von 21 Punkten gleich nach dem Geben, Ass plus Zehn oder Bildkarte. Wer einen Blackjack hat, gewinnt sofort im Verhältnis 3:2, sofern der Croupier nicht auch einen Black Jack hat. In dem Fall ist das Spiel unentschieden.

Bonus Blackjack: Spielvariante des Blackjack mit nur zwei Decks und einer Bonus-Option, auf die gesetzt werden kann.

Box: Feld für die Einsätze eines Spielers. Jeder Spieler am Tisch ist Inhaber einer Box, auf die aber außer ihm noch weitere Spieler setzen dürfen, dafür aber kein Mitspracherecht erlangen. Der Boxeninhaber entscheidet allein.

Bust: Überkaufen; Sonderwette bei Superjack

Count: Punktstand beim Kartenzählen.

Croupier: Angestellter des Casinos, in dessen Interesse er handelt. Er gibt die Karten.

Dealer: englische Bezeichnung für den Croupier

Dealer stands on soft 17: hat der Croupier ein Ass und eine sechs, zählt das als 17 Punkte, und der Croupier darf keine Karte mehr ziehen.

Deck: vollständiges Spiel aus meistens 52 Karten. Fast immer werden sechs Decks benutzt.
Double Exposure Blackjack: Spielvariante mit acht Decks

Einsatz: der Spieler setzt Chips in von ihm bestimmter Höhe. Wenn weitere Spieler auf eine Box setzen, darf der Gesamteinsatz in einer Box den vom Casino festgelegten Höchstwert nicht überschreiten.

Europäisches Blackjack: Spielvariante mit zwei Decks

Even Money: Gewinn im Verhältnis 1:1. Gewinnt ein Spieler mit einem höheren Punktwert als der Croupier, erhält er den doppelten Einsatz. Auch bei einer Versicherung gegen den Blackjack des Croupiers, wenn dieser Fall nicht eintritt.

Geteilte Hand: Spiel nach dem Splitten.

Harte Hand: Hard hand, eine Hand ohne Ass oder mit einem Ass, das den Wert „1“ hat.

Hausregeln: Regeln, welche die Casinos festsetzen. Sie gelten vor allem für die Gewinnmarge der Bank und bedeuten Abweichungen von den üblichen Spielregeln.

High-Low-System: Kartenzählsystem, bei dem man die hohen Karten zählt, um abschätzen zu können, wie der Schlitten zusammengesetzt ist. Die Karten werden nach ihren Augen gruppiert und mit einem Korrekturwert versehen. Hohe, also günstige Karten, rechnen -1, niedrige Karten, also ungünstige, rechnen +1, alle übrigen 0. Jede Karte, die ausscheidet, muss nur mit diesem Wert gerechnet werden. Bei einem negativen Ergebnis oder Null ist der Croupier, bei einem positiven Ergebnis der Spieler im Vorteil.

Kaplan, Bill: Gründer und Trainer des MIT-Teams

Kartenzählen: mathematisch basierte Gewinnstrategie, die auf der Idee beruht, einen Vorteil gegenüber der Bank zu erlangen.

Massar, J.P.: einer der Gründer des MIT-Teams

MIT-Team: Gruppe von Studenten des MIT, die mit Kartenzählen und Teamarbeit sehr viel Geld beim Blackjack erspielte.

Mitsetzender Spieler: ein Spieler, der auf die Box eines anderen setzt. Er hat kein Mitspracherecht.

Siebener Drilling: drei Karten mit dem Wert Sieben. Hat ein Spieler auf diesem Weg 21 Punkte, gewinnt er im Verhältnis 3:2. Welche Karten der Croupier hat, ist dabei egal. Nach der Auszahlung scheidet der Spieler aus. Achtung: diese Regel ist nicht überall gültig.
Schlitten: länglicher Kasten zum Aufbewahren der Karten, meistens ersetzt durch Mischmaschinen.

Spanisches Blackjack: Spielvariante mit spanischem Blatt zu 48 Karten, benutzt werden acht Decks.

Splitten: die Hand teilen. Voraussetzung: die beiden ersten Karten haben den gleichen Wert. Folge: es muss ein Einsatz in gleicher Höhe wie der ursprüngliche Einsatz getätigt werden. Es können beliebig viele Karten für beide Hände gefordert werden: Außer, wenn der Spieler zwei Asse teilt, in dem Fall darf er nur noch eine Karte nehmen. In deutschen Casinos darf in der Regel nur einmal gesplittet werden.

Standoff: Gleichstand für Spieler und Croupier

Stechkarte: besondere Karte, die zum Abstechen der Karten dient.

Stiff: Stand 16:12, meistens schlecht für den Spieler wegen der Gefahr des Überkaufens
Super Jack: Sonderwetten, dazu gehören „Bust“, „Black Jack“, „Silver Jack“ und „Gold Jack“.
Thorp, Edward: amerikanischer Mathematiker, der 1961 eine Strategie erfand, mit der man einen Vorteil gegenüber der Bank erlangen kann. Das System ist als High-Low-System berühmt geworden.

Überkaufen: Überschreiten der Punktzahl von 21.

Vegas Strip Blackjack: populäre Spielvariante des Blackjack mit vier Decks.

Verdoppeln: Verdoppelung des Einsatzes nach Erhalt der ersten beiden Karten. Anschließend darf nur noch eine Karte genommen werden.

Versicherung: Gegen das Risiko eines Black Jack des Croupiers können die Spieler sich versichern. Voraussetzung: der Croupier zieht gleich am Anfang ein Ass. Dann können die Spieler eine Summe auf die Insurance Line, die Versicherungslinie setzen. Die Versicherung wird im Verhältnis 2:1 ausbezahlt, wenn der Croupier tatsächlich mit der nächsten Karte einen Black Jack hat, also eine Zehn oder ein Bild zieht. Geschieht dies nicht, kassiert der Croupier die Versicherungsprämie. Auch wenn der Spieler bereits einen Black Jack hat, und der Croupier als erstes ein Ass zieht, kann er sich noch versichern. Und zwar, indem er sich sofort seinen Gewinn im Verhältnis 1:1 auszahlen lässt. Er gewinnt dann weniger, entgeht aber dem möglichen Unentschieden.

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