Beim Roulette gibt es zahlreiche Begriffe, die dort verwendet werden, jedoch besonders für Anfänger nicht sofort verständlich sind. In diesem kleinen Roulette Lexikon haben wir die wichtigsten Begriffe kurz erklärt.

Amerikanisches Roulette: Besondere Roulettevariante, die in Nord- und Südamerika gespielt wird. Wichtigster Unterschied ist, dass es neben der Null zusätzlich noch eine Doppelnull gibt und es somit 38 Nummernfächer gibt.

Außenwetten: Spieleinsätze auf Felder im äußeren Bereich des Roulettetisches. Einsätze auf Kolonnen, Farben und ähnliche Chancen bezeichnet man als Außenwetten. Diese Wetten haben eine höhere Gewinnwahrscheinlichkeit, jedoch auch niedrigere Auszahlungen als die Innenwetten.

Carré: Französischer Begriff für den Spieleinsatz auf vier Zahlen, die auf dem Roulettetableau nebeneinander liegen. Im Gewinnfall herhält man das 8-fache seines Einsatzes.

Cheval: Französischer Begriff für den Spieleinsatz auf zwei Zahlen, die auf dem Roulettetableau nebeneinander liegen. Im Gewinnfall herhält man das 17-fache seines Einsatzes.

Colonnes: Französischer Begriff für den Spieleinsatz auf 12 Zahlen, die auf dem Roulettetableu in einer Kolonne liegen. Man kann entweder auf die erste, mittlere oder letzte Kolonne setzen. Im Gewinnfall herhält man das 2-fache seines Einsatzes.

Croupier: Der Mitarbeiter der Spielbank, der den Roulettetisch überwacht, Spielern die Gewinne auszahlt und die Kugel in den Roulettekessel wirft. Er wird auch manchmal als Geber oder Dealer bezeichnet, wobei Croupier die traditionelle und korrekte Bezeichnung ist.

Doppelnull: Das Zahlenfach “00”, welches im Roulettekessel des Amerikanischen Roulette vorkommt.

Douzaines: Französischer Begriff für den Spieleinsatz auf ein Dutzend der Zahlen im Spiel. Man kann entweder auf das erste, mittlere oder letzte Dutzend setzen. Im Gewinnfall herhält man das 2-fache seines Einsatzes.

Einfache Chancen: Die einfachsten und beliebtesten Einsatzmöglichkeiten beim Roulette, bei denen man auf die Farbe setzt, darauf ob die Nummer hoch oder niedrig oder gerade oder ungerade ist. Im Gewinnfall erhält man einen 1 zu 1 Gewinn, man verdoppelt also seinen Einsatz.

En Plein: Französischer Begriff für den Spieleinsatz auf eine einzelne Zahl. Im Gewinnfall herhält man das 35-fache seines Einsatzes.

En Prison: Französischer begriff, der soviel wie “im Gefängnis” bedeutet. Manche Casinos erlauben den Spielern, wenn die Roulettekugel auf der Null landet bei Wetten auf einfache Chancen, einen Teil ihres Einsatzes zurückzuerhalten, oder als Einsatz “im Gefängnis” in der nächsten Runde zu setzen.

Europäisches Roulette: Die in Europa und Asien meistverbreitete Variante des Roulettes. Im Kellsel gibt es keine Doppelnull und “En Prison” Regeln sind möglich. Der Hausvorteil ist damit kleiner als beim Amerikanischen Roulette.

Farbe: Man kann auf rot oder schwarz setzen. Wetten auf die Farbe zählen zu den einfachen Chancen.

Gewinnende Einsätze: Bei einem Roulettegewinn werden die Einsätze wieder mit zurückgezahlt. Beim Gewinn auf eine einzelne Zahl zum Beispiel erhält man das 35-Fache seines Einsatzes als Gewinn und seinen Einsatz zurück. Beim Gewinn einer Wette auf eine Zahl mit einem 100 Euro Einsatz erhält man also 3500 Euro als Gewinn und 100 Euro als Einsatz vom Croupier zurück. Insgesamt in diesem Beispiel also 3600 Euro.

Hausvorteil: Der mathematisch berechnete Vorteil, die den das Casino gegenüber den Spielern im langfristigen Durchschnitt hat. Der Hausvorteil begründet das Sprichwort: Die Bank gewinnt immer.

Innenwetten: Spielchips, die auf Zahlen im Inneren Bereich des Roulette Tisches platziert werden. Als Innenwetten zählen nur Wetten auf einzelne Zahlen oder kleine Zahlengruppen und Innenwetten haben im Gewinnfall höhere Auszahlungen als Außenwetten.

Jeton: Spielmarke für das Roulette und andere Tischspiele. Meistens aus Kunststoff gefertigt und mit einem Nennwert versehen. Jetons sind innerhalb der Spielbank die sie herausgibt das Zahlungsmittel der Spieler und der Bank, die die Jetons jederzeit wieder in andere Währungen tauscht.

Les trois premiers: Französischer Begriff für den Spieleinsatz auf die ersten drei Zahlen, also die “0”, “1” und “2”. Im Gewinnfall herhält man das 11-fache seines Einsatzes.

Les quatre premiers: Französischer Begriff für den Spieleinsatz auf die ersten vier Zahlen, also die “0”, “1”, “2” und “3”. Im Gewinnfall herhält man das 8-fache seines Einsatzes.

Marker: Ein kleines Objekt, welches der Croupier am Roulettetisch verwenden kann, um die Gewinnzahl zu markieren. Solange der Marker auf dem Roulettetisch steht dürfen keine neuen Einsätze platziert werden.

Nummernfach: Damit ist fas kleine Feld im Roulettekessel gemein, indem die Kugel bei einer Nummer liegenbleiben kann.

Roulettesysteme: Angebliche Systeme um beim Roulettespiel einen dauerhaften Gewinn zu erzielen, welche oft mathematisch begründet werden. Oft werden solche Systeme an Roulettespieler verkauft. Bisher hat sich in der Praxis keins dieser Systeme als tauglich erwiesen.

Transversale pleine: Französischer Begriff für den Spieleinsatz auf drei Zahlen, die auf dem Roulettetableau in einer Querreihe nebeneinander liegen. Im Gewinnfall herhält man das 11-fache seines Einsatzes.

Transversale simple: Französischer Begriff für den Spieleinsatz auf sechs Zahlen, die auf dem Roulettetableau in zwei benachbarten Querreihen liegen. Im Gewinnfall herhält man das 5-fache seines Einsatzes.

Waisenkinder: Roulettebegriff für das setzen auf drei im Roulettekessel nebeneinander liegende Zahlen, obwohl diese auf dem Roulettetableu nicht nebeneinander liegen.

Zero: Wenn die Roulettekugel im Nummernfach der Null liegenbleibt gewinnen alle Einsätze auf die Null und alle Einsätze, die die Null mit in ihrer Kombination hatten. Einsätze auf mehrfache Chancen verlieren, Einsätze auf einfache Chancen kommen für die nächste Runde ins Gefängnis (en Prison).

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