Blackjack ist ein Kartenspiel mit einer langen Tradition, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht. Es stammt wahrscheinlich ab vom Spiel Siebzehn und Vier, und da die Regeln einfach und zudem international weitgehend einheitlich sind, kann es wohl von jedem erlernt werden. Zum Können muss sich jedoch Glück gesellen, wenn man gewinnen will, und darum ist das Austeilen der Karten auch so ein magischer Moment.

Kein Wunder also, dass Blackjack fast so beliebt ist wie Poker. Kein Wunder auch, dass es ab 1900 in die Spielcasinos von Las Vegas und Monte Carlo einzog und dann von dort seinen Siegeszug antrat. Dafür bedurfte es allerdings weiterer Zutaten: Boni und Sonderzahlungen. So etwas hatte es zuvor nicht gegeben, es war unerhört neu und zog die Leute an die Spieltische. Erst dadurch wurde Blackjack so populär, wie es heute ist. Und man spielt es längst nicht mehr nur in den „realen“ Spielbanken, jenen glitzernden Tempeln, in denen Spieler aller Couleur ihr Glück versuchen, in denen man den andern sehen, hören und berühren kann.

Wie Blackjack in die virtuelle Welt gelangte

Nachdem das Internet erfunden worden war und um die Mitte der 1990er Jahre die ersten online Spielcasinos entstanden, zog Blackjack mit. Es gehörte zu den ersten Kartenspielen, die dort angeboten wurden. Nun musste man zum Spielen nicht mehr die Bequemlichkeit der eigenen vier Wände verlassen, man konnte ganz gemütlich von zu Hause aus zocken. Dadurch wuchs das Interesse an dem Spiel noch einmal kräftig an, und heute gibt es mehr als 2000 Online-Spielkasinos auf der Welt, die Blackjack anbieten.blackjack-online

Allerdings war das kein Selbstläufer. Am Anfang konnten die Online Casinos die Atmosphäre der „realen“ Spielbanken nicht imitieren, zudem war auch die Technik noch nicht ausgereift. Viele Internetverbindungen waren zu langsam und brachen immer wieder ab, weil sie die Datenströme nicht verarbeiten konnten.

Dies änderte sich erst mit dem schnellen Internet und der Entwicklung besserer Komprimierungsstandards. Vor allem junge Softwarefirmen erkannten ihre Chance, allen voran die schwedische Evolution Gaming Ltd., die hier Pionierarbeit leistete und das Konzept der sogenannten Live Dealer Studios vorantrieb. Das Prinzip: Fernsehen. Ein Studio wird mit dem Ambiente eines echten Casinos ausgestattet, und an einem echten Tisch teilt ein echter, charmanter Dealer die Karten aus. Jede Sekunde wird aus unterschiedlichen Winkeln gefilmt und als Live Stream online und in Echtzeit an die Computer der Spieler übertragen. So entsteht eine virtuelle, sich aber real anfühlende Welt, in die der Spieler eintauchen kann, und mit der er über eine Chat-Funktion sogar kommunizieren kann, als säße er mit am Tisch. Denn Blackjack ist ein Spiel, bei dem man miterleben muss, was passiert.

Blackjack à la Carte

Das beliebte Glücksspiel steht online längst in unterschiedlichen Versionen zur Wahl, so zum Beispiel:

  • Atlantic City Blackjack
  • Vegas Strip Blackjack
  • Bonus Blackjack
  • Double Exposure Blackjack
  • Europäisches Blackjack
  • Spanisches Blackjack

Dazu kommen unterschiedliche Spielumgebungen, denn bei der Videoübertragung lässt sich ja im Studio so einiges einrichten. Für betuchte Spieler, die hohe Einsätze tätigen, wird oft ein besonders edles Ambiente mit einem ansprechenden Namen geschaffen. So heißt ein Spiel dann auch schon einmal: Diamond VIP Live Blackjack.

Die Konkurrenz unter den Casinos ist groß, denn wenn einem Spieler irgendetwas oder irgendjemand nicht gefällt, kann er viel leichter abwandern als in der „realen“ Welt. Er loggt sich einfach in einem anderen Online Casino ein. Also versucht jedes Casino, die Kunden durch bestimmte Boni zu gewinnen, die Spielern zuzüglich zu dem eingesetzten Geldbetrag gutgeschrieben werden. Hier lohnt es sich durchaus zu vergleichen. Einen weiteren Vorteil sucht das Casino in den eigenen Hausregeln, die bestimmen, wie der Spieler seine Karten ausspielen kann. Außerdem wetteifern die Spielbanken um die besten Sicherheitszertifikate, um dem Kunden das Gefühl der Sicherheit zu geben.

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